Vereinspauschale 2024

Rechtsgrundlage:

Mit der Veröffentlichung am 14. Dezember 2022 (BayMBl 2022 Nr. 714) sind zum 1. Januar 2023 die neuen Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen des Freistaats Bayern zur Förderung des außerschulischen Sports (Sportförderrichtlinien – SportFöR) vom 5. Dezember 2022 in Kraft getreten.

 

Weitere Informationen des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration finden Sie hier.

 

Antragstellung und Antragsfrist:

Eine grundlegende Antragsvoraussetzung ist, dass der Verein die Allgemeinen Zuwendungsvoraussetzungen erfüllt.
Für die Antragstellung steht wieder ein Online-Antrag auf Gewährung der Vereinspauschale zur Verfügung.

 

Bitte füllen Sie den Antrag vollständig aus. Die/der Vereinsvorsitzende trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der Angaben, insbesondere dafür, dass alle zur Berücksichtigung vorgelegten Lizenzen im Zeitraum 1. März des Vorjahres bis 1. März des Förderjahres tatsächlich Einsatz im Übungsbetrieb des Vereines gefunden haben.

 

Der Antrag mit allen notwendigen Unterlagen muss bis spätestens Freitag, 01. März 2024 beim Landratsamt Cham eingegangen sein. Da es sich bei der Stichtagsregelung um eine sog. Ausschlussfrist handelt, kommen Ausnahme- oder Härtefallregelungen nicht in Betracht. Um ggf. fehlende Unterlagen nachreichen zu können, warten Sie bitte nicht bis zum letzten Tag mit der Einreichung des Antrages.

 

Nach dem 01. März 2024 können keine Anträge oder Nachreichungen von Unterlagen mehr angenommen werden.

 

Liste der anerkannten Trainer- und Übungsleiterlizenzen:

Lizenzen sind berücksichtigungsfähig, wenn sie in der aktuellen vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration jährlich veröffentlichten Lizenzliste enthalten sind und im Förderjahr im Sportbetrieb des jeweiligen Vereins eingesetzt werden sollen.

 

Bei der Berechnung werden die Lizenzen entsprechend den sich aus der Lizenzliste ergebenden Punktwerten gewichtet.

 

Trainer- und Übungsleiterlizenzen, die nicht in dieser Lizenzliste aufgeführt sind (auch Reha-Lizenzen) werden nicht gefördert.

 

Lizenzen können nicht geltend gemacht werden, wenn sie Voraussetzung für den Erwerb einer höherwertigen Lizenz waren (grundständige Lizenzen) und die höherwertige Lizenz im Förderjahr geltend gemacht werden soll.

 

Gültigkeit von Lizenzen:

Lizenzen müssen ausnahmslos zum Stichtag 1. März des Förderjahres gültig sein. Da grundsätzlich nur noch die höchstwertige Lizenz je Sportart berücksichtigt wird, ist es ausreichend, wenn diese vorgelegt wird.

 

Vorlage der Trainer- und Übungsleiterlizenzen:
Mit der Neufassung der Sportförderrichtlinien müssen Trainer- und Übungsleiterlizenzen nicht mehr im Original vorgelegt werden.

 

Dies trägt unter anderem der Entwicklung Rechnung, dass viele Lizenzen digital ausgestellt werden und nicht mehr als körperliches Original vorliegen. Es genügt die elektronische Einreichung bzw. die Vorlage einer Kopie.

 

Die Möglichkeit der elektronischen Einreichung bzw. die Vorlage einer Kopie anstelle von (fälschungssicheren) Originaldokumenten ist ein Vertrauensvorschuss des Freistaats Bayern gegenüber den jeweiligen Vereinen und Lizenzinhabenden. Es werden EDV-basierte (Stichproben-)Kontrollen auf eventuelle Mehrfacheinreichungen von Lizenzen vorgenommen.

 

Teilung von Lizenzen:
Lizenzen können höchstens bei zwei Vereinen berücksichtigt werden. Die Lizenz wird in diesem Fall bei beiden Vereinen je zur Hälfte gewichtet. Die Teilung muss auf der „Erklärung zur Teilung von Lizenzen“ angegeben werden und zudem im Antrag (Übungsleiter/innen in weiteren Vereinen) eingetragen werden.

 

Parameter:

  1. Anzahl an erwachsenen Vereinsmitglieder (ab 27 Jahre): einfache Gewichtung.
  2. Anzahl an sonstigen Mitglieder, d.h. an Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Mitglieder bis einschl. 26 Jahre: zehnfache Gewichtung.
  3. Mitglieder mit Behinderung, die der Verein zum Ende des dem Förderjahr vorangehenden Jahres bei einer für Belange des Behinderten- oder Rehabilitationssports anerkannten  Dachorganisation oder bei einem Verband oder einer Anschlussorganisation mit gleicher  Zweckrichtung gemeldet hat: zehnfache Gewichtung.

Eine Förderung ist für alle Sport- und Schützenvereine möglich, die die Bagatellgrenze von mindestens 500 Mitgliedereinheiten (ME) erreichen. Soweit ein Verein nicht mindestens 500 ME erreicht, kann eine Förderung nicht gewährt werden.